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Das Logbuch:

Geschichten aus meinem Leben, Gedanken zu aktuellen Themen und sonstiger geistiger Unrat. Auch wenn mir vielleicht gar keiner zuhört, so darf ich hier wenigstens ausreden.

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Aufnahmeelend und klirrende Kälte

Samstag, 19. Dezember 2009 17:32  
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Habe heute mit den Egomanen angefangen, aufzunehmen. Ist beschissen gelaufen, war überhaupt nicht zufrieden. Morgen geht's weiter, will mal sehen, ob ich die Songs von heute nicht einfach nochmal einspiele.

Der Proberaum war eisig. hat eine halbe Stunde gedauert, bis die Heizlüfter unter Dauerfeuer den Raum soweit erwärmt hatten, daß man die Jacke ausziehen konnte.

~~~


So'n Mist! Scheibenwaschanlage eingefroren, kein Wunder bei dem Dreckswetter, wenn man es verpasst hat, rechtzeitig Frostschutz nachzufüllen. Dummerweise ist der Behälter noch zu 3/4 voll. Und Frostschutz auffüllen geht auchg nicht, weil der dumme festgefrorene Füllstandsanzeiger am Deckel hängt, der sich damit nicht öffnen lässt.

Beschissene Kostruktion bei den neumodischen Karren. Beim Ascona ist der Behälter für das Wischwasser seitlich über dem Motor. Das taut beim Fahren irgendwann auf, man kann die Pulle leerfeuern und anschließend Frostschutz auffüllen. Beim Astra sitzt das Ding aus Platzgründen im Radkasten. Dem Ingeneur geht einer ab (wieder ein paar Kubikzentimeter im Motorraum gespart), der Autofahrer schreit und flucht, weil er den Krempel nicht mehr aufgetaut kriegt, außer er hat die Chance, die Karre mal einen ganzen Tag in die Tiefgarage stellen zu können.

~~~


Jetzt muß ich mich aber sputen. THW Jahresabschluß!
 
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Juchuh!

Freitag, 18. Dezember 2009 20:58  
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Frei, frei frei... 2 Wochen Urlaub! Endlich!!!

Heute abend geht's zu Tobis Geburtstag.
 
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Wucher

Freitag, 18. Dezember 2009 02:52  
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770 € wollen sie beim Fröhlich für die Bremsen haben. Die haben nicht mehr alle Steine auf der Schleuder!
 
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Klumpzeuch

Dienstag, 15. Dezember 2009 02:48  
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Meine Karre braucht neue Bremsen, und zwar Beläge wie Scheiben. Hinten geht's noch einigermaßen, vorne wird's höchste Zeit.

Wie fast alles bei dieser Karre ist das eine größere Angelegenheit. Man muß nämlich die Bremssättel komplett demontieren, um auch nur die Beläge wechseln zu können. Hinten braucht man für die Kolbenrückstellung sogar ein Spezialwerkzeug. Drecksklump, verdammtes! Mit diversen Ingeneuren hätte ich ja gerne mal ein Vieraugengespräch.

Außerdem hab' ich den Grund für das ständige Aufkeuchten der Handbremskontrollleuchte gefunden: Meine Bremsflüssigkeit steht unter der Min-Marke. Wenn ich Pech hab', hab' ich irgendwo ein Leck. Am Ende im Kupplungssystem. Das ist ein ganz schöner Rotz mit der hydraulischen Kupplung. Was war das früher so schön einfach mit dem Bowdenzug, aber nein, man muß es ja unbedingt kompliziert machen.

Ich denke, daß ich diesmal gleich in die Werkstatt gehen wede, das ist mir irgendwie alles zu heikel. Sollen die sich die Hände dreckich machen.

Ich werd' dekadent!
 
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Montag, 14. Dezember 2009 00:40  
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Killbill II hat ein komisches Ende...
 
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[...]

Sonntag, 13. Dezember 2009 17:28  
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Schönen Gruß an den wahnsinnigen Selbstmordopa, den ich grade fast über den Haufen gefahren habe. Ein paar gutgemeinte Tipps, du Knallfrosch:

  • Deutsch lernen!
  • Verkehrsregeln lernen!
  • Zebrastreifen benutzen (50 m weiter wär' einer gewesen)
  • Und zu guter Letzt: Nein, da war kein Tempo 30!

Die gute Nachricht: Die Bremsen funktionieren noch.
 
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Uiuiui...

Samstag, 12. Dezember 2009 01:07  
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Bilanz dieser Nacht:

  • 1 Mai-Tai International (Thorsten Fern is' schuld, warum, das weiß er ganz genau!)
  • 1 Hawai Coconut (oder so ähnlich - sehr lecker!)
  • 1 Melon Magerita (Mirco is' schuld!)
  • 1 Strawberry Magerita (ging auf's Haus, konnt' ich nix für)

Meine Güte, das war a weng zu viel!

Waren heute in Mainz (das Gemüse, de Maddin und der Märsch) und sind nach langer Suche im Andaman gelandet.
 
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Gute Nachrichten

Mittwoch, 09. Dezember 2009 20:51  
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Es gibt tatsächlich auch mal gute Nachrichten:

Politisches Aus für Kohlekraftwerk (hr-online)

Damit ist zumindest ein Wahnsinnsprojekt gestoppt - die Finanzkrise kommt doch tatsächlich mal dem Klima zugute. Jetzt bleibt nur zu hoffen, daß das Gelände wirklich unbebaut bleibt, und man nicht etwa stattdessen ein Gewerbegebiet draus macht.

Derweil macht die Stadt Frankfurt einen auf Klimaschützer und vergrössert dabei unnötigerweise den Müllberg:

Frankfurt verschenkt Energiesparlampen (hr-online)

Total bekloppt! Was das angeht: Bin ich eigentlich der einzige, der sich an den scheusslichen Energiesparlichterketten beim Museumsuferfest gestört hat?
 
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[...]

Sonntag, 06. Dezember 2009 19:42  
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Rene hat gestern in der S-Bar für den Spruch des Tages gesorgt:

Schlafen macht Spaß, man verpasst nur soviel.

Einen besonders dämlichen Motivationsspruch hab' ich heute in einer WKW-Gruppe gelesen.

EINZELN SIND WIR NICHTS,
GEMEINSAM DAS DOPPELTE.


Ich weiß ja nicht, ob die Verfasser mal tiefer darüber nachgedacht haben daß 2x nichts immer noch nichts ist.

War heute nach der krankheitsbedingten Pause wieder mal schwimmen, habe es extrem langsam angehen lassen, entsprechend bescheiden war die Zeit, dafür blieb' ich diesmal vor Krämpfen verschont. Traumhaft leer war es heute, wahrscheinlich wegen Nikolaus, die letzte halbe Stunde hatte ich das Becken für mich alleine. Toll!
 
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Fundstücke...

Donnerstag, 03. Dezember 2009 00:06  
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Hab' ich grad' gefunden:


Lache nie über jemanden, der ein paar Schritte zurück geht. Er könnte Anlauf nehmen um Dir furchtbar in den Arsch zu treten!


Fand' ich irgendwie gut, auch wenn's irgendwie grad' gar nicht passt.
 
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Altbewährtes

Freitag, 27. November 2009 20:33  
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Mal wieder der Klassiker: Eierspätzle.



Diesmal hab' ich ein Quentchen zuviel Kräutersalz benutzt. Man sieht's sogar an der Farbe!
 
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Postenlotto

Freitag, 27. November 2009 15:40  
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Herr Jung ist aus dem Amt. War auch nur eine Frage der Zeit angesichts der halbherzigen Rechtfertigungsrede gestern. Dürfte so ziemlich die kürzeste Amtszeit eines Arbeitsministers in der Geschichte der Bundesrepublik gewesen sein. ein bißchen klammheimliche Schadenfreude beschleicht mich doch angesichts des Wahlkreisdiebstahls Jungs. (Ich berichtete.) Darüberhinaus sollte man die Tragik der Ursache natürlich nicht aus den Augen verlieren.

Schon wird unsere Bundesmama Zensursula von der Leine gelassen und als potentielle Nachfolgerin gehandelt, deren Ressort soll dann Kristina Köhler übernehmen, ein krasser Schnitt übrigens im Familienministerium, von Großfamilienvorzeigesupermama zu jung, dynamisch, ledig und kinderlos. Schon lustig, wie kompetent diese Politiker doch immer sind, vom Wirtschafts- zum Verteidigungsminister, von Verteidigungs- und Familien- zu Arbeitsministern, anscheinend kann da jeder alles. Tolle Regierung, die wir da haben.
 
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Pflichtbewußtsein

Dienstag, 24. November 2009 19:02  
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Eigentlich dachte ich, ich käme dieses Jahr ohne Krankheitstage aus, auf der Zielgeraden hat's mich jetzt doch erwischt.

Verdammtes Pflichtgefühl, daß einen zur Arbeit treibt, obwohl man eigentlich krank ist. Schon gestern abend hatte ich den Tempoverbrauch einer ganzen Familie in zwei Monaten, heute morgen bin ich schließlich mit einem Riesenschädel aufgewacht. Leider hatte ich heute einen Change, den nur ich durchführen konnte, also hab' ich mich zusammengerissen, 'ne Tablette eingeschmissen und los ging's.

Erstaunlicherweise hatte ich heute das Gefühl besonders produktiv zu sein, konnte viele kleine Probleme lösen oder zumindest dabei unterstützen.

Nachdem mein Change dann durch war und ich es innerhalb einer Stunde geschafft hatte, eine Übergabe aller offenen Baustellen zu regeln bin ich aber schließlich zum Arzt und dann nach Hause. Vorher hab' ich mir beim Tengelmann (von irgendwas muß ich ja leben die nächsten Tage) noch schön meinen Frontstoßfänger verrammelt. Toll, wenn man vor dem Parkplatzzaun noch ein 20x20 Betonstreifen baut. Idioten! Dem Zustand dieses Streifens zu urteilen war ich beileibe nicht der erste, der da angeeckt ist. Naja, so'n bißchen Lack ist nichts, über das man sich groß ärgern sollte.

Ein gutes hat es, ich habe mal ein paar Tage Zeit, mir Gedanken zu gewissen Themen zu machen. Wie so häufig hab' ich Krieg an vielen Fronten, eigentlich könnte ich mal 'ne richtige Auszeit vertragen. Wo ist eine einsame Südseeinsel, wenn man sie braucht?
 
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Italienische Verhältnisse

Montag, 23. November 2009 22:56  
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Folgendes Szenario: Ein Ministerpräsident ist stellvertretender Verwaltungsratsvorsitzender eines Rundfunksenders und möchte den Chefredakteuer dieses Senders aus zumindest fragwürdigen Gründen entlassen und der Verdacht liegt nahe, daß ein unliebsamer Journalist kaltgestellt werden soll. Die meisten würden eine solche Konstellation eher mit Berlusconi und seinem Medienapparat assoziieren, tatsächlich findet ein solcher Vorgang aber hier in Deutschland statt, der besagte Ministerpräsident heisst Roland Koch und der betroffene Sender ist nicht etwa ein kleiner Privater sondern das vermeintlich seriöse öffentlich-rechtliche ZDF.

Da stellt sich mir doch die Frage: Was macht ein Ministerpräsident, noch dazu als stellvertretender Vorsitzender, im Verwaltungssrat eines öffentlich-rechlichen Senders, der sich im Rahmen der GEZ-Kampagne von gekauften Schauspielern gerne als "unabhängiges Medium" bezeichnen lässt? Und vor allem, warum dürfen Politiker einen solchen Einfluß auf wichtige Personalentscheidungen habe? Da liegt doch der Verdacht sehr nahe, daß es in erster Linie darum geht, die öffentliche Meinungsbildung durch die Auswahl linientreuer Entscheidungsträger im Sinne der herrschenden Klasse zu beeinflussen.

Quelle: hr-online.de

Im Ersten kommt gerade Beckmann mit dem Thema: "Verlernen Wir Das Denken?" - Sehr interessant bisher, ab und zu wird man doch noch positiv überrascht.
 
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Nun ham' sie's tatsächlich getan...

Freitag, 20. November 2009 02:41  
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Wie auf den Seiten der Stadt Kelsterbach zu lesen ist, wurde das Hofgut Klaraberg dem Erdboden gleichgemacht. Ganz so weit ist es tatsächlich aber noch nicht, auf dem Weg nach Rüsselsheim konnte ich einen kurzen Blick drauf werfen. Das Haupthaus ist weg, aber die Schuppen stehen noch.

Wie auch immer, die bekannte Landmarke zwischen Rüsselsheim und Kelsterbach ist nun endgültig Vergangenheit. Was 30jähriger Krieg, Pest und Hungersnöte, napoleonische und schließlich zwei Weltkriege nicht geschafft haben, kriegt letztendlich die Fraport hin.

Dabei kann man natürlich die Frage stellen, warum man die leerstehenden Gebäude erhalten sollte. Wobei man eine Nutzung sicher hätte finden können, hätte man gewollt.

Aber es geht hier nicht nur um ein paar Häuser, die sind nur das Symptom, es geht vor allem um die Achtung vor einer Region und etwas Respekt gegenüber deren Geschichte, was Fraport leider schmerlich vermissen lässt. Mit solchen Maßnahmen wird das Gesicht einer Region nach Gutdünken einer einzelnen Firma völlig geändert. Innerhalb kürzester Zeit werden Landschaften und Orte, die über Jahrzehnte und Jahrhunderte gewachsen sind radikal verändert. Auf Befindlichkeiten der Anwohner, denen nach und nach die eigene Heimat zerstört wird, wird dabei keinerlei Rücksicht genommen. Und die angekündigte Renaturierung ist ein Witz angesichts der paar hundert Quadratmeter des Klarabergs verglichen mit der hektarweisen Versiegelung des Mönchhofgeländes ein paar Kilometer weiter.

Aber das hat Methode. Zum Beispiel soll ja der Kelstergrund auch unter Regie der Fraport renaturiert werden und nicht nach den Wünschen von Kelsterbach und deren Bürger. Fraports Tentakel nehmen die ganze Region mehr und mehr in den Würgegriff und gestalten die Landschaft nach ihren Vorstellungen.

Quelle: kelsterbach.de
 
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Sonntag, 15. November 2009 21:35  
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Der Spruch des (gestrigen) Tages stammt von XL:

"Diskutier' nie mit einem, der drei Liter Vorsprung hat."

Das ist wohl nur zu wahr!
 
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Vernünftige Ansichten...

Sonntag, 01. November 2009 15:10  
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Heute morgen kam in HR3 ein sehr interessantes Interview mit Elias Bierdel, einem der Menschen, die damals in Italien angeklagt wurde, weil sie es gewagt hatten, Schiffbrüchige Afrikaner zu retten. (Stichwort: "Cap Anamour")

Schon erschreckend, mit was für Strafen man rechnen muß, wenn man nur menschlich ist. errinert so ein bißchen an den Laconia-Befehl. Anscheinend wird von europäischer Seite versucht, gezielt die Rettung Schiffbrüchiger zu verhindern, indem man das Prinzip der unterlassenen Hilfeleistung von Staatswegen praktiziert und letztendlich durch Strafandrohung propagiert. Ein Fischer, der es wagt, Schiffbrüchige zu retten, muß damit rechnen, wegen Beihilfe zur illegalen Einreise verhaftet zu werden.

Dabei geht es noch nicht mal primär um die Frage, ob man in Europa die Flüchtlinge aufnehmen soll oder nicht. Nur: Es ist eine Sache, Flüchtlinge anschließend in ihr Heimatland zurückzuschicken, eine ganz andere ist es, die armen Schweine einfach wissentlich absaufen zu lassen.

Ich hab' jetzt keine Zeit, das Interview in voller Länge zu kommentieren, es ging um einen Haufen Themen, nur soviel: Dieser Mann hat einen Haufen gute Ansichten zu den Themen Menschenrechte, Krieg, und Nachhaltigkeit bei Entwicklungshilfe und Umweltschutz und legt den Finger auf die echten Wunden.

Das Zitat des Tages kommt daher auch von eben Elias Bierdel:

"Wir sehen Klimawandel und gleichzeitig boomt die Billigfliegerei, entschuldigung, da stimmt irgendwas nicht, Freunde!"

Wer das Interview in voller Länge hören will, findet es hier.
 
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Haben wir keinen Stau, machen wir uns einen...

Dienstag, 27. Oktober 2009 21:37  
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Wenn wir nicht Oktober hätten, könnte man glatt an einen Aprilscherz glauben.

Um die Pendler in Nordhessen über ihr Fahrverhalten zu befragen wurde heute morgen kurzerhand mal eben die B7 in Richtung Kassel bei Kauffungen vollgesperrt. Jedes einzelne Auto wurde angehalten, die Anzahl Mitfahrer notiert und der Fahrer zu Start/Ziel sowie sonstigen Fahrverhalten befragt. Ziel war eine Erfasung der Verkehrsströme im Rahmen der "Task Force A44", das ganze höchstoffziell beauftragt vom Bundesverkehrministerium. Das ganze muß alle 5 Jahre wiederholt werden, damit die gewonnen Daten "gerichtsfest" sind. Auf gut Deutsch: Man braucht juristische Munition, um das umstrittene Großprojekt A44 vor Gericht gegenüber Umweltschützern durchboxen zu können.

Quelle: hr-online.de

Wer das angehängte Audio anhört, erfährt außerdem folgendes:

Eine private Firma wurde mit dieser Befragung beauftragt. Diese holte sich dafür Schüler aus den umliegenden Schulen. (Wahrscheinlich sind die billiger als Tagelöhner vom Arbeitsamt!) Die dürfen dann anstatt für's Leben zu lernen für's Verkehrsministerium ihre Gesundheit auf's Spiel setzen. Schon klasse, für welchen stupiden Schwachsinn man höchstoffiziell vom Unterricht befreit werden kann...

Sehr gemein auch: Um auch die Autofahrer, die den Stau umfahren wollten zu erwischen, hatte man an den Ausweichstrecken ebenfalls Kontrollpunkte aufgebaut, mit dem Ergebnis, daß dann überall Stau war und gar nichts mehr ging. Folgerichtig kam der Verkehr in der ganzen Region zum Erliegen, was die Polizei schließlich veranlasste, die ganze Wahnsinnsaktion aufzulösen.

Eine in meinen Augen äußerst dumme Aktion und obendrein auch gefährlich! Wäre nicht das erste Mal, daß irgendein übermüdeter Brummifahrer ein Stauende übersieht und die ganze Gesellschaft zu Klump fährt. Oder man denke an Feuerwehr oder Notarzt, die in solch einem künstlichen Stau liegen bleiben.

Im Artikel heißt es noch: "Die Datengewinnung auf der B7 wird nach Angaben des Ministeriums nicht die letzte gewesen sein." Na, das kann ja heiter werden.

Ich kann nur jedem Autofahrer, der in solch eine Befragung gerät raten, jegliche Auskunft zu verweigern. Wenn sich nur genug Leute sperren, und so keine Daten gewonnen werden, wird das Ergebnis einer solchen Umfrage wertlos und künftige Aktionen dieser Art hoffentlich verhindert. Es gibt mit Sicherheit andere Mittel der Verkehrserfassung, die ebenfalls brauchbare Daten liefern, ohne das Objekt der Beobachtung, den Verkehr zum Erliegen zu bringen.

Was bin ich doch manchmal froh, daß ich nicht mehr pendeln muß. Mit dem Fahrrad stand ich noch nie im Stau! (Abgesehen vom Gafferpodest an der Startbahn West vielleicht...)
 
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Totale Erschöpfung

Sonntag, 25. Oktober 2009 21:02  
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Anderthalb Stunden später aufstehen zum THW ist toll, daran könnt' ich mich gewöhnen.

War heute seit langem mal wieder in Rüsselsheim schwimmen, hat richtig gut getan, auch wenn ich zwischendrin zum Teil ziemlich am Limit war. Sollte am Ende mal früher gehen, dann muß ich mich net so abhetzen, um mein Pensum zu schaffen, bevor sie mich rausschmeissen. Obwohl, kommmt der Zeit zugute. Bin grade ziemlich fertig. Es war wunderbar leer heute, so könnte es immer sein.

Schaue grade "Und Dann Kam Polly", wusste gar nicht, daß das ein so toller Film ist. Aber Jeniffer Ansiton is' halt eh 'ne geile Sau!
 
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Späte Einsichten und die Macht des Netzes

Samstag, 24. Oktober 2009 17:08  
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Jack Wolfskin nimmt nach Kritik im Internet umstrittene Abmahnungen zurück (heise.de)

Offenbar hat man bei Jack Wolfskin erkannt, daß ein gutes Image mehr wert ist als das "Hoheitsrecht" auf einen Tatzenabdruck... obwohl man offenbar immer noch der Meinung ist, hier läge eine Markenrechtsverletzung vor, begründet man doch die Rücknahme der Abmahnungen zum Teil auch mit der Herausnahme der Angebote. Na, wie auch immer, sehen wir zur Abwechslung mal die gute Seite, hat sich die ganze Aufregung doch endlich einmal gelohnt, die ganzen Blogmeldungen, Forenbeiträge und Beschwerdemails haben schließlich doch ihr Ziel erreicht.

Vor allem kann ich jetzt meine neue Jacke wieder guten Gewissens anziehen.

Wunderbar zu sehen, wie die Gemeinschaft es schafft, eine Firma zur Vernunft zu bringen und sei es mit der Keule. Gleichzeitig finde ich das aber auch ein wenig erschreckend, wenn man die Möglichkeiten bedenkt, die sich hier für Mißbrauch ergeben. Hoffentlich bleibt die Netzgemeinde kritisch genug, damit sowas nicht passiert.
 
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